Berliner Bahnhof zur Zeit seiner Errichtung

Der ehemalige Berliner Bahnhof in Leipzig

Der ehemalige Berliner Bahnhof in Leipzig Der Berliner Bahnhof in Leipzig ist ein heute nicht mehr existierender Bahnhof, der von 1859 bis 1912 für den Eisenbahnverkehr genutzt wurde. Geschichte Um 1859 hatte sich Leipzig zum Eisenbahnknoten entwickelt: Neben der 1837/39 eingeweihten Strecke nach Dresden existierte bereits seit 1840 eine Verbindung nach Magdeburg, seit 1842 eine Strecke Richtung Bayern (Bayerischer Bahnhof, 1844) und ab 1856 eine Verbindung nach Thüringen. Die unmittelbar an den nördlichen Rand der Innenstadt grenzenden Grundstücke waren infolgedessen bereits mit den Anlagen des Dresdner, Magdeburger und Thüringer Bahnhofs […]

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Blick auf die Überreste völlig heruntergebrannter Holzbaracken des Buchenwalder Außenlagers Leipzig-Thekla nach einem Massaker der SS

KZ-Außenlager Leipzig-Thekla

KZ-Außenlager Leipzig-Thekla Das KZ-Außenlager Leipzig-Thekla in Leipzig war ein von Anfang März 1943 bis April 1945 bestehendes Außenlager des KZ Buchenwald für über 1450 männliche KZ-Häftlinge (März 1945). Die Häftlinge mussten Zwangsarbeit bei der Erla Maschinenwerk GmbH leisten. Aufbau und Funktion des Lagers und Häftlinge Das Außenlager Leipzig-Thekla wurde im März 1943 als Außenlager des KZ Buchenwald aufgebaut und umfasste zuletzt drei Standorte. Das Lager Theklaer Straße/Sandgrube in Thekla war das einzige der drei Lager, das nicht direkt auf einem der Werksgelände der Erla Maschinenwerk GmbH untergebracht war. Das Lager […]

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Der Kuhturm in Leipzig-Lindenau, auch Vordere Wirtschaft des Palmengartens, 1902

Der ehemalige Kuhturm in Leipzig

Der ehemalige Kuhturm in Leipzig Der Kuhturm war ein Überbleibsel der ehemaligen Kuhburg im Leipziger Stadtteil Alt-Lindenau, einem Besitz der Herren von Koburg. Nach der Burg wurde das Kuhburger Wasser benannt. Der Turm stand bis 1938 an der Frankfurter Chaussee (heute Jahnallee) im Norden der vormaligen Rathswiese, auf der 1899 der Palmengarten eröffnet wurde. Der Turm wurde als Brandwache sowie als Aussichtspunkt genutzt, hauptsächlich von Hirten, die ihr Vieh auf der nördlichen Viehweide beobachteten. Seit 1528 beherbergte er die Ratsförsterei und später ein Gasthaus („Vorderes Restaurant Palmengarten“). 1939 wurden der […]

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Der Kuchengarten in Leipzig zum Beginn des 19. Jahrhunderts

Kuchengarten

Kuchengarten Kuchengarten war der Name zweier Gaststätten in östlichen Vororten von Leipzig. Nach der Eröffnung der zweiten wurde die erste der beiden Gaststätten Großer Kuchengarten und die zweite Kleiner Kuchengarten genannt. Der Große Kuchengarten, in dem auch der junge Goethe zu Gast war, war über ein Jahrhundert lang ein berühmter Kaffeegarten und außerdem eine bekannte Gartenanlage, die aus einem Nutzgarten hervorgegangen war. Großer Kuchengarten Die zunächst nur Kuchengarten heißende Gaststätte befand sich in Reudnitz, einem Dorf etwa 1,5 Kilometer östlich von Leipzig. Das Gebiet östlich Leipzigs hieß auch die Kohlgärten, […]

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Das Südende der Altstadt von Leipzig um 1850 mit Kornhaus (rechts) neben Alter Peterskirche, Peterstor und Pleißenburg

Das ehemalige Kornhaus in Leipzig

Das ehemalige Kornhaus in Leipzig Das Kornhaus, im 19. Jahrhundert auch Magazin genannt, war für Leipzig das zentrale kommunale Lagerhaus für Getreide und andere Güter. Lage und Gestalt Das Kornhaus befand sich an der südlichen Grenze der Leipziger Altstadt am Ende des Neumarkts (bis 1839 Neuer Neumarkt). Es stand zu Beginn direkt an der inneren der doppelten Stadtmauer. Unmittelbarer westlicher Nachbar war die Alte Peterskirche. Am östlichen Ende des Kornhauses stand in der Stadtmauer bis zu deren Abriss der Hohe Turm, auch Lands-Krone genannt. Nördlich des Kornhauses verlief die 1839 so benannte Magazingasse (früher Stadtpfeifer-, Häscher- (Polizisten) oder auch Wehmütter- (Hebammen) Gäßchen, da […]

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Königin-Carola-Gymnasium in Leipzig, Elisenstraße 62, im Hintergrund das Amtsgericht

Das ehemalige Königin-Carola-Gymnasium

Das ehemalige Königin-Carola-Gymnasium in Leipzig Das Königin-Carola-Gymnasium war ein staatliches humanistisches Gymnasium für Jungen in der Südvorstadt von Leipzig. Das Königin-Carola-Gymnasium wurde nach Plänen von Stadtbaurat Otto Wilhelm Scharenberg in der Elisenstraße 62 (heute Bernhard-Göring-Straße) errichtet und am 16. Oktober 1902 eingeweiht. Mit der Namensgebung wurde die sächsische Königin geehrt, die ihr Amt durch den Tod ihres Gatten im gleichen Jahr verloren hatte. Das Gebäude befand sich zwischen Arndt- und Schenkendorfstraße gegenüber dem Albrecht-Dürer-Platz. Es war ein dreistöckiges, 21-achsiges Gebäude mit einem 5-achsigen Mittelrisaliten. Die Seitenflügel besaßen nochmals acht Achsen. Im Hof befand sich die Turnhalle. Zur Zeit der Eröffnung war es neben dem König-Albert-Gymnasium eines der […]

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Das König-Albert-Gymnasium in der Parthenstraße in Leipzig im Jahr 1912

Das ehemalige König-Albert-Gymnasium

Das ehemalige König-Albert-Gymnasium Das König-Albert-Gymnasium war ein staatliches humanistisches Gymnasium für Jungen nördlich der Leipziger Innenstadt. Geschichte Auf eine bis 1872 zurückgehende Initiative des Rates der Stadt errichtete das Königreich Sachsen ein Gymnasium, das das dritte in der Stadt war. Die Eröffnung fand 1880 statt. Die Einrichtung trug zunächst den Namen Königliches Gymnasium. Das Gebäude befand sich in der Parthenstraße 1, Ecke Pfaffendorfer Straße, also direkt gegenüber dem Eingang zum Zoologischen Garten. Es war ein dreistöckiger Bau mit einem deutlich hervortretenden Mittelteil, der gegenüber den Nachbarteilen erhöht war und im […]

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Kochs Hof in Leipzig (Marktseite) auf einer kolorierten Ansichtskarte

Kochs Hof in Leipzig

Kochs Hof in Leipzig Lage und Baubeschreibung Kochs Hof erstreckte sich von der nordöstlichen Seite des Marktes (später Markt 3) über zwei Innenhöfe bis zur Reichsstraße (später Reichsstraße 15). Die Bauten zum Markt und zur Reichsstraße waren jeweils vierstöckig mit einem flachen Mittelrisalit und zwei beziehungsweise drei Etagen Dachgauben. Das Gebäude zum Markt wies sieben Fensterachsen auf, das zur Reichsstraße neun. Fassadenschmuck und Ausstattung der Anlage, auch nach den Höfen, waren prächtig. Die durch einen Mittelbau getrennten Innenhöfe waren seitlich bebaut. Im Erdgeschoss dienten 25 Gewölbe dem Messehandel. Die Anlage […]

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Der Kleinbosische Garten in Leipzig auf einem kolorierten Kupferstich von 1705

Kleinbosischer Garten

Kleinbosischer Garten Der Kleinbosische Garten (später Lehmanns Garten) war einer der berühmten Barockgärten im historischen Leipzig. Lage und Gestalt Der Kleinbosische Garten (auch: Kleinbosescher Garten) befand sich westlich der befestigten Stadt im Auegebiet von Pleiße und Weißer Elster, das durch Gräben entwässert wurde. Er begann am Westufer des Pleißemühlgrabens und erstreckte sich nach Westen. Ebenfalls auf dem Westufer des Mühlgrabens lag die Barfußmühle und wurde vom Garten und dem Mühlgraben umschlossen. Die restlichen drei Seiten des Gartens wurden vom Diebesgraben umflossen. Im Norden grenzte der Kleinbosische Garten über den Diebesgraben […]

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Altes Johannishospital, historische Postkarte

Johannishospital Leipzig

Johannishospital Leipzig Das Johannishospital war eine vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert bestehende soziale Einrichtung in der südöstlichen Vorstadt von Leipzig. Sie war nacheinander in zwei Gebäudekomplexen beheimatet, dem Alten und dem Neuen Johannishospital, die beide an der Hospitalstraße lagen, wie der Teil der heutigen Prager Straße zwischen Johannis- und Ostplatz bis 1950 hieß. Altes Johannishospital Lage Das Alte Johannishospital befand sich am Beginn der Hospitalstraße auf der nördlichen Seite, also von der Stadt aus gesehen hinter der Johanniskirche und gegenüber der Einmündung der Talstraße. Nördlich und östlich war es […]

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