Der Gasthof Zum Sächsischen Haus in Connewitz vor dem Umbau 1868

Leipzig – Haus Connewitz

Das Haus Connewitz, früher Zum Sächsischen Haus, war eine über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Gaststätte in Leipzig-Connewitz. Die Geschichte des Hauses ist länger als die der Gaststätte. 1543 wurde das erste Haus auf dem Gelände am nordwestlichen Ende der Connewitzer Dorfstraße (heute Prinz-Eugen-Straße) als Drescherhaus, also als Wohnung für landwirtschaftliche Hilfsarbeiter, erbaut. 1555 wurde dem Besitzer vom Rat erlaubt, „daß er Bier schanken – aber keine Gäste setzen darf“. An der Straße nach Zeitz gelegen, entwickelte sich das Haus aber dennoch bald zu einer beliebten Ausspanne. 1804/1805 wurde […]

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Die Grüne Schenke in Leipzig vor ihrem Abriss 1891

Die Grüne Schänke in Leipzig

Die Grüne Schänke in Leipzig Die Grüne Schänke befand sich an der Nordseite der Breiten Straße zwischen den Abzweigungen der Wurzner Straße und der Bernhardstraße. Damit gehörte sie zum Bereich des ehemaligen Dorfes Anger. Bereits für das Jahr 1699 wird erwähnt, dass Leipziger Bürger in der Grünen Schenke (hier noch mit „e“) Hochzeit feiern. Anlässlich eines Verkaufs der Grünen Schenke 1821 wird der Umfang des Anwesens beschrieben: Zu dem Gut mit 19 1/4 Ackern Land, Ställen und Scheunen sowie zwei verpachteten Kohlgärten (Anger war eines der sogenannten Kohlgartendörfer) gehörten der […]

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Alte Synagoge in Leipzig, Gottschedstraße 3, erbaut 1854/55 von Otto Simonson, von den Nationalsozialisten zerstört im Jahre 1938, Bild aus dem Jahr 1850

Große Gemeindesynagoge in Leipzig

Große Gemeindesynagoge in Leipzig Die Große Gemeindesynagoge (auch „der Tempel“ oder später Alte Synagoge genannt) in Leipzig war die älteste und bedeutendste Synagoge der Stadt. Sie wurde 1854–1855 nach Plänen des Semper-Schülers Otto Simonson erbaut. Die Grundsteinlegung erfolgte am 9. September 1854. Am 10. September 1855 wurde die neue Synagoge durch den Rabbiner Adolf Jellinek ihrer Bestimmung übergeben. Während der Novemberpogrome wurde das Gotteshaus in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 in Brand gesteckt und zerstört. Vom 11. November 1938 bis zum 12. Februar 1939 erfolgte der Abriss […]

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Konzert im Großbosischen Garten in Leipzig

Großbosischer Garten

Großbosischer Garten Der Großbosische Garten (auch: Großbosescher Garten) war der älteste der berühmten Barockgärten der Stadt Leipzig. Die Leipziger Stadtmauer verlor im letzten Viertel des 17. Jahrhunderts zunehmend ihre militärische Bedeutung. Deshalb gaben – nach Genehmigung durch den sächsischen Kurfürsten – die Ratsherren der Stadt das Gelände vor der Stadtbefestigung zur Bebauung frei. Caspar Bose (1645–1700), dessen Familie dem Patriziat angehörte und eine gut florierende „Gold- und Silberhandlung-Compagnie“ führte, vergrößerte schrittweise zwischen 1680 und 1685 ein der Familie gehörendes Gartengelände in der Ostvorstadt, das den heutigen Roßplatz, die heutige Tal-, […]

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Der Hauptbahnhof in Leipzig

Der Hauptbahnhof in Leipzig Geschichte Vorgängerbahnhöfe Um 1859 hatte sich der Eisenbahnknoten Leipzig entwickelt: Neben der 1837/39 eingeweihten Leipzig-Dresdner Eisenbahn eröffnete ein Jahr später die Magdeburg-Leipziger Eisenbahn-Gesellschaft ihre Strecke Magdeburg–Leipzig, gefolgt 1842 von der Strecke Leipzig–Hof der Sächsisch-Bayerischen Eisenbahn sowie 1856 der Verbindung Leipzig–Großkorbetha (weiter nach Halle/Bebra) der Thüringischen Eisenbahn. Am damals nördlichen Stadtrand Leipzigs waren in unmittelbarer Nachbarschaft die Anlagen von Dresdner, Magdeburger und Thüringer Bahnhof entstanden. Abgelegen je etwa zwei Kilometer südöstlich davon befanden sich der Bayerische und der Eilenburger Bahnhof. Umfeldentwicklung bis 1907 Die Einwohnerzahl Leipzigs wuchs […]

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Denkmale in Leipzig (Sammlung)

Sammlung von Denkmalen in Leipzig und Umgebung Alle Ansichten stammen aus dem Jahre 1910. Max Eschner, Leipzigs Denkmäler, Otto Wigand (Public Domain) Wer Ergänzungen, Informationen zu dem einen oder anderen Denkmal hat – nutzt bitte die Kommentarfunktion am Ende dieser Seite. Heinicke-Denkmal an der Liebigstr., an dem von Anlagen umsäumten Kinderspielplatz hinter der Taubstummenanstalt. Max Eschner, Leipzigs Denkmäler, Otto Wigand 1910 Schul-Denkmal (Plato und Dolz) in den Promenadebanlagen am Thomasring, wo ehemals die Ratsfreischule stand. Max Eschner, Leipzigs Denkmäler, Otto Wigand 1910 Mendelsohn-Denkmal vor der Ostseite des neuen Gewandhauses Max […]

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Die Conditorei Pavillon in den Parkanlagen des Promenadenrings in Leipzig

Conditorei Pavillon in Leipzig

Conditorei Pavillon in Leipzig Die Conditorei Pavillon war über sechzehn Jahre ein beliebtes Kaffeehaus und eine Tanzgaststätte in den Promenadenanlagen in Leipzig. In Leipzig fand im Jahre 1927 die Internationale Buchkunst-Ausstellung statt. Als zusätzliche Attraktion und zur Versorgung der Besucher wurde in den Anlagen des Promenadenrings hinter dem Bildermuseum am Augustusplatz nahe der Moritzbastei ein Gaststättenpavillon in Leichtbauweise errichtet. Der Entwurf stammte von Karl Bertsch. Die freitragende Holzkonstruktion der Außenhaut wurde Anfang Mai in vier Tagen aufgestellt. Die Ausstellung begann im Juni. Der Pavillon besaß als besonderen Höhepunkt in seiner […]

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