Die Barfußmühle im Jahre 1898 mit der Matthäikirche im Hintergrund, vorn der Abschlaggraben

Mühlen in Leipzig

Mühlen in Leipzig Seit dem Mittelalter sind Mühlen in Leipzig nachgewiesen. Es waren Wassermühlen, und sie lagen alle westlich und nahe der Stadt. Das Betriebswasser wurde durch Mühlgräben aus dem überschwemmungsgefährdeten Auegebiet von Pleiße und Weißer Elster herangeführt. Da bis ins 19. Jahrhundert die Wasserkraft die wichtigste Energiequelle war, dienten die Mühlen nicht nur als Getreidemühlen, sondern auch zum Antrieb verschiedener anderer Gewerke. Darüber hinaus gewährten die Regulierung der Wehre und Abwurfgräben sowie deren Pflege auch einen gewissen Hochwasserschutz. Die wichtigsten Mühlen waren von Süd nach Nord die Nonnen-, die […]

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Das Mittelpaulinum um 1890

Das ehemalige Mittelpaulinum in Leipzig

Das ehemalige Mittelpaulinum in Leipzig Das Mittelpaulinum war ein historisches Gebäude der Universität Leipzig auf dem Gelände des ehemaligen Paulinerklosters. Es beherbergte über nahezu 350 Jahre hinweg die Universitätsbibliothek (Bibliotheca Paulina). 1892 wurde das Mittelpaulinum abgerissen. Das Mittelpaulinum lag zentral auf dem 1543 an die Universität Leipzig übertragenen Klostergelände, dem Collegium Paulinum. Aus dieser Mittellage rührt wohl auch der Name. Es war mit weiteren Gebäuden verbunden und teilte den Hof des Paulinums in einen vorderen, in Richtung Alter Neumarkt (ab 1838 Universitätsstraße) gelegenen, und einen hinteren. Das Mittelpaulinum war ein […]

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Das Mauricianum in der Grimmaischen Straße in Leipzig (um 1850)

Das ehemalige Mauricianum in Leipzig

Das ehemalige Mauricianum in Leipzig Das Mauricianum war ein Gebäude der Universität Leipzig auf der Südseite der Grimmaischen Straße in dem Abschnitt zwischen Universitätsstraße und Augustusplatz. Es wurde 1849 errichtet und 1943 durch Bomben zerstört. Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts reichte der Kirchhof der Universitätskirche, der ab 1653 zum Teil Botanischer Garten war, bis an die Grimmaische Straße. Mit der weiteren Entwicklung der Stadt wollte die Universität die günstige Lage an der Grimmaischen Straße ökonomisch nutzen. Sie errichtete deshalb 1817 zwischen dem Fürstenhaus und den Bauten am Grimmaischen Tor […]

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Ruine der Matthäikirche

Die ehemalige Matthäikirche in Leipzig

Die ehemalige Matthäikirche in Leipzig Die Matthäikirche (so 1876 benannt; zuvor Franziskanerkirche zum Heiligen Geist, Barfüßerkirche und seit 1699 Neue Kirche) war eine Kirche in der Innenstadt Leipzigs und befand sich am heutigen Matthäikirchhof 22/23. Nach 1230 wurde auf dem ehemaligen Gebiet der Burg Libzi, einer von drei Zwingburgen des Markgrafen Dietrich, das Franziskanerkloster Zum Heiligen Geist (Barfüßerkloster) gegründet. Erste Erweiterungen der einfachen Saalkirche fanden mit Nordschiff und Propsteigebäude sowie Mönchschor Ende des 13. bzw. im 14. Jahrhundert statt. Ab 1476 setzte mit der Errichtung einer neuen Klausur an der […]

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Torhaus des Leipziger Marstalls um 1860

Der ehemalige Marstall in Leipzig

Der ehemalige Marstall in Leipzig Der Marstall in Leipzig (auch des Raths Marstall oder Städtischer Marstall) war eine historische Einrichtung des Rates der Stadt zur Wahrnehmung kommunaler Transportaufgaben und Dienstleistungen. Im Marstall befanden sich die notwendigen Pferde, Wagen und Gerätschaften. Lage und Gestalt Der Marstall befand sich von 1575 bis 1867 am südlichen Ende des Neumarkts (bis 1839 Neuer Neumarkt) Ecke Peterskirchhof. Das Anwesen war ein Vierseithof mit Toreinfahrten von beiden angrenzenden Straßen. Entlang des Neumarkts erstreckte sich ein auch zu Wohnzwecken dienender zweigeschossiger Bau mit einem Renaissance-Zwerchgiebel über der […]

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Die Wohnbebauung in Lurgensteins Garten hinter dem Pleißemühlgraben, um 1885

Der ehemalige Lurgensteinische Garten

Der ehemalige Lurgensteinische Garten Lurgensteins Garten (früher Heinsbergs Garten, Jöchers Garten) war ein Barockgarten in Leipzig, der im 19. Jahrhundert in der städtischen Bebauung aufging. Lage und Gestalt Der Garten lag, von der Stadt gesehen, jenseits des Pleißemühlgrabens hinter der Thomasmühle am westlichen Rande der Altstadt. Er bildete in etwa ein Rechteck, das in einer Spitze nach Nordosten auslief. Er wurde im Osten begrenzt durch den Pleißemühlgraben und auf den übrigen Seiten durch den Diebesgraben. Über diesen schlossen sich im Westen der Kleinbosische Garten, im Süden der Reichelsche Garten (früher […]

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Das Gewächshaus in Löhrs Garten in Leipzig

Der ehemalige Löhrs Garten in Leipzig

Der ehemalige Löhrs Garten in Leipzig Löhrs Garten war etwa 100 Jahre lang eine in Privatbesitz befindliche, öffentlich zugängliche Parkanlage nordwestlich der Leipziger Altstadt. Ein Leipziger Stadtführer von 1860 bemerkt dazu: „Ebenso belehrend wie angenehm ist ein Besuch des geschmackvoll angelegten Löhrschen Gartens mit seinen reich ausgestatteten Gewächshäusern … Lage und Gestalt Löhrs Garten mit einer Fläche von sechs Hektar erstreckte sich vom Löhrschen Platz (heute Tröndlinring) in unregelmäßiger, sich verbreiternder Form nach Norden bis an die Parthe. Das entspricht einer heutigen Begrenzung im Westen durch die Pfaffendorfer Straße, im […]

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Das Ranstädter Tor während der Abbrucharbeiten 1822

Die ehemaligen Leipziger Stadttore

Die ehemaligen Leipziger Stadttore Die Leipziger Stadttore waren vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert bestehende bauliche Einrichtungen zur Regelung und Kontrolle des Personen- und Güterverkehrs in die und aus der Stadt Leipzig, die anfangs auch Verteidigungsfunktionen hatten. Zu den vier Haupttoren und den fünf bekannten Pforten durch die Stadtmauer kamen später noch etliche sogenannte äußere Tore, die als Nebentore die Zufahrtsstraßen der Stadt kontrollierten. Von allen Toren ist an ihren Standplätzen nichts mehr erhalten. Geschichte Die Stadt war seit dem Mittelalter von zwei unterschiedlich hohen Mauern umgeben, wobei die höhere […]

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Ansicht von Südwesten (1905)

Die ehemalige Markuskirche in Leipzig

Die ehemalige Markuskirche in Leipzig Lage Die Markuskirche wurde auf dem Grundstück Dresdner Straße 61 errichtet, auf dem sich bis zum Zeitpunkt des Kirchenbaus ein Friedhof befand. Das in unmittelbarer Nähe des alten Ortskerns von Reudnitz gelegene Gelände grenzt an eine wichtige östliche Ausfallstraße aus der Leipziger Innenstadt. Das Kirchengebäude erstreckte sich von Süd nach Nord und lag quer zur Straße. Turm und Haupteingang befanden sich an der Dresdner Straße. Heute befindet sich auf dem früheren Kirchengrundstück eine schmucklose Grünanlage. Bausituation auf einem Stadtplan von 1884 / Foto: Public Domain […]

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Johanniskirche vor ihrer Zerstörung.

Die ehemalige Johanniskirche in Leipzig

Die ehemalige Johanniskirche in Leipzig Leipzig – die alte Johanniskirche, Ansichtskarte, ohne Datierung / Bild-Quelle: http://www.zeno.org – Contumax GmbH & Co. KG (gemeinfrei) Die Johanniskirche war eine evangelische Kirche in der Leipziger Ostvorstadt. Sie befand sich auf dem Johannisplatz, östlich der Innenstadt. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie stark beschädigt. Die Ruinen wurden 1949, der Turm 1963 gesprengt. Als Kirche St. Johannis wurde sie im 14. Jahrhundert erbaut, 1547 teilweise zerstört, dann abgebrochen und 1582–1584 neu errichtet. Das Gotteshaus erhielt erst 1746–1749 einen Kirchturm im Stil des Barock. Während und nach […]

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Der Magdeburger Bahnhof in Leipzig, 1844

Der ehemalige Magdeburger Bahnhof in Leipzig

Der ehemalige Magdeburger Bahnhof in Leipzig Der Magdeburger Bahnhof war ein Bahnhof in Leipzig, der von 1840 bis 1912 als Endpunkt für die Bahnstrecke Magdeburg–Leipzig diente. Der Magdeburger Bahnhof befand sich im Bereich der Osthalle des heutigen Leipziger Hauptbahnhofs und grenzte damals an die äußere Bebauung der Stadt. Er wurde am 18. August 1840 unmittelbar nordwestlich (von der Promenade gesehen linkerhand) des Dresdner Bahnhofs eröffnet und war damit nach diesem zweitältester Bahnhof der Messestadt. Der erste Bau, der bis zum Anfang der 1860er Jahre existierte, bestand aus einer vierschiffigen hölzernen […]

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Das Georgenhaus in Leipzig zu Beginn des 19. Jahrhunderts

Das ehemalige Hospital St. Georg

Das ehemalige Hospital St. Georg Das Hospital St. Georg (später auch Georgenhaus) war die älteste soziale Einrichtung in Leipzig. Seit seiner Gründung im Jahre 1212 bestand es in verschiedenen Formen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Heute trägt den Namen St. Georg seine Nachfolgeeinrichtung, das Klinikum St. Georg. Das Hospital zu St. Georg vor dem Ranstädter Tor (1212–1631) Die Stiftungsurkunde des Hospitals St. Georg wurde am 20. März 1212 auf dem Frankfurter Reichstag ausgefertigt. Kaiser Otto IV. ermächtigt darin den Markgrafen Dietrich von Meißen, das Kloster St. Thomas samt einem […]

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Das Empfangsgebäude des Eilenburger Bahnhofs, 1905

Der ehemalige Eilenburger Bahnhof in Leipzig

Der ehemalige Eilenburger Bahnhof in Leipzig Der Eilenburger Bahnhof war ein Bahnhof in Leipzig, der von 1874 bis 1942 als Personenbahnhof der Bahnstrecke Leipzig–Eilenburg diente. Im Jahr der Eröffnung des Eilenburger Bahnhofs, 1874, war Leipzig mit seinen bis dato fünf Bahnhöfen zu einem der wichtigsten Eisenbahnknotenpunkte des Deutschen Reichs geworden. Zur Verbesserung ihrer Wirtschaftlichkeit fasste die Halle-Sorau-Gubener Eisenbahngesellschaft 1872 den Entschluss, die Messestadt an ihr Eisenbahnnetz anzuschließen. Nach langwierigen Verhandlungen erteilte die Sächsische Staatsregierung am 24. Dezember 1872 die erforderliche Konzession. Anschließend wurde ohne Zögern mit dem Bau der Trasse […]

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Dresdner Bahnhof in Leipzig, um 1860

Der ehemalige Dresdner Bahnhof in Leipzig

Der ehemalige Dresdner Bahnhof in Leipzig Der Dresdner Bahnhof war ein Bahnhof in Leipzig, der von 1839 bis 1913 als Endpunkt für die Leipzig-Dresdner Eisenbahn diente, von 1887 bis 1913 auch als Endpunkt der Bahnstrecke Leipzig–Geithain. Zudem bestand von 1851 bis 1878 eine direkte Gleisverbindung zum Bayerischen Bahnhof. Er befand sich im Bereich der Osthalle des heutigen Leipziger Hauptbahnhofs und grenzte damals an die äußere Bebauung der Stadt. Obwohl bereits im April 1837 ein erstes bis Althen reichendes Teilstück der Leipzig-Dresdner Eisenbahn in Betrieb genommen wurde, dauerte es noch bis […]

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