Das Hotel Hauffe in Leipzig vom Promenadenring gesehen

Das ehemalige Hotel Hauffe in Leipzig

Das ehemalige Hotel Hauffe in Leipzig Das Hotel Hauffe war im 19./20. Jahrhundert über 70 Jahre eines der führenden Hotels in Leipzig. Beim Bombenangriff auf Leipzig am 4. Dezember 1943 wurde das Gebäude zerstört. Das Hotel war das Eckhaus der Roßstraße zum Roßplatz, seine Adresse lautete Roßstraße 15. Heute entspricht die Stelle etwa dem Durchgang durch die Ringbebauung zur Auguste-Schmidt-Straße, der ehemaligen Roßstraße. Es lag damit günstig zur Innenstadt, aber auch zu den Parkanlagen des Promenadenrings. Das Haus hatte vier Stockwerke mit 19 Fensterachsen zur Roßstraße und mit fünf zum […]

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Ansichtskarte vom ehemaligen Hotel de Saxe in Leipzig

Hôtel de Saxe

Das Hôtel de Saxe in Leipzig Das Hôtel de Saxe war vom 18. bis ins 20. Jahrhundert ein Hotel in der Leipziger Innenstadt. Im Jahre 1711 (oder 1717) wurde auf dem jetzigen Grundstück Klostergasse 9 für die Leipziger Handelsfamilie Schellhafer für den Handelsherrn Nicolaus Zehe) ein barockes Stadthaus errichtet. Das ehemals dem Augustiner-Chorherrenstift gehörende Grundstück war schon vor dessen Säkularisation in Privatbesitz, gehörte z. B. 1529 dem Bürgermeister Wolf Wiedemann und war schon bebaut. Das Barockhaus wird sowohl bei David Schatz als auch bei Christian Döring als dessen Werk angegeben. […]

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Der Gasthof Zum Sächsischen Haus in Connewitz vor dem Umbau 1868

Leipzig – Haus Connewitz

Das Haus Connewitz, früher Zum Sächsischen Haus, war eine über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Gaststätte in Leipzig-Connewitz. Die Geschichte des Hauses ist länger als die der Gaststätte. 1543 wurde das erste Haus auf dem Gelände am nordwestlichen Ende der Connewitzer Dorfstraße (heute Prinz-Eugen-Straße) als Drescherhaus, also als Wohnung für landwirtschaftliche Hilfsarbeiter, erbaut. 1555 wurde dem Besitzer vom Rat erlaubt, „daß er Bier schanken – aber keine Gäste setzen darf“. An der Straße nach Zeitz gelegen, entwickelte sich das Haus aber dennoch bald zu einer beliebten Ausspanne. 1804/1805 wurde […]

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Die Grüne Schenke in Leipzig vor ihrem Abriss 1891

Die Grüne Schänke in Leipzig

Die Grüne Schänke in Leipzig Die Grüne Schänke befand sich an der Nordseite der Breiten Straße zwischen den Abzweigungen der Wurzner Straße und der Bernhardstraße. Damit gehörte sie zum Bereich des ehemaligen Dorfes Anger. Bereits für das Jahr 1699 wird erwähnt, dass Leipziger Bürger in der Grünen Schenke (hier noch mit „e“) Hochzeit feiern. Anlässlich eines Verkaufs der Grünen Schenke 1821 wird der Umfang des Anwesens beschrieben: Zu dem Gut mit 19 1/4 Ackern Land, Ställen und Scheunen sowie zwei verpachteten Kohlgärten (Anger war eines der sogenannten Kohlgartendörfer) gehörten der […]

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Die Conditorei Pavillon in den Parkanlagen des Promenadenrings in Leipzig

Conditorei Pavillon in Leipzig

Conditorei Pavillon in Leipzig Die Conditorei Pavillon war über sechzehn Jahre ein beliebtes Kaffeehaus und eine Tanzgaststätte in den Promenadenanlagen in Leipzig. In Leipzig fand im Jahre 1927 die Internationale Buchkunst-Ausstellung statt. Als zusätzliche Attraktion und zur Versorgung der Besucher wurde in den Anlagen des Promenadenrings hinter dem Bildermuseum am Augustusplatz nahe der Moritzbastei ein Gaststättenpavillon in Leichtbauweise errichtet. Der Entwurf stammte von Karl Bertsch. Die freitragende Holzkonstruktion der Außenhaut wurde Anfang Mai in vier Tagen aufgestellt. Die Ausstellung begann im Juni. Der Pavillon besaß als besonderen Höhepunkt in seiner […]

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Das Café Merkur in Leipzig, Dittrichring 5. Links ein Gebäude in Lurgensteins Garten

Das Café Merkur in Leipzig

Das Café Merkur in Leipzig Das Café Merkur in Leipzig war ein Lesecafé nach Art des Wiener Kaffeehauses am westlichen Rand der Innenstadt (Dittrichring 5). 1877 wurde in der Straße An der Pleiße (heute Dittrichring) gegenüber der Thomaskirche und neben dem Zugang zur Wohnanlage Lurgensteins Garten das Café Carola eröffnet, das nach fünf Jahren seinen Namen in Merkur änderte. Der Besitzer hieß Richard Keil. Eine Auslage von über 300 Zeitungen und Zeitschriften sowie nahezu 300 Adressbücher standen zur Verfügung. Das Café war ein beliebter Aufenthaltsort Leipziger Künstler. Zu den Gästen […]

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Zills Tunnel in Leipzig 1885, vor seinem Abriss und Neubau

Die Gaststätte Zills Tunnel in Leipzig

Die Gaststätte Zills Tunnel in Leipzig ZILL’S TUNNEL gehört zu den historischen Gaststätten Leipzigs; nach der Neugestaltung ist er zugleich eine der jüngsten und attraktivsten der Messestadt. Erinnerungen aus Altvätertagen und lebenssprühende Gegenwart reichen sich in dem gastlichen Haus die Hand. Am Marktplatz, gegenüber dem Alten Rathaus, lenkt man den Schritt ins Barfußgäßchen und ist mitten im Gassengewinkel der Altstadt. Klostergasse – an ihrem Ausgang ragt der mächtige Turm der einstigen Klosterkirche St. Thomas auf. Fleischergasse – hier trieben im Mittelalter die Knochenhauer ihr lukratives Gewerbe. Matthäikirchhof – ehedem Wohnbereich […]

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Das Bonorand im Leipziger Rosental um 1850

Das Café Bonorand in Leipzig

Das Café Bonorand in Leipzig Das Café Bonorand war eine im Leipziger Rosental als Café, Konditorei und Konzerthaus genutzte Einrichtung. Nachdem 1777 vom Leipziger Rosentaltor aus entlang der Pleiße durch das Rosental ein Spazierweg nach Gohlis angelegt worden war, eröffnete 1782 ein Leipziger Konditor an diesem einen Verkaufsstand, vornehmlich für Eis. Auf alten Karten wird diese Einrichtung als Eisbude ausgewiesen, im Volksmund auch „Zur kalten Madame“ genannt. An dieser Stelle ließ im Jahr 1841 der Schweizer Zuckerbäcker Otto Bonorand (1821–1885) ein Café erbauen, obwohl unweit davon das 1824 errichtete Schweizerhäuschen […]

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Das Gesellschaftshaus Harmonie (1887–1943) zwischen Café Bauer und dem Panorama am Roßplatz in Leipzig (heute nordöstlicher Teil der Freifläche Wilhelm-Leuschner-Platz)

Das Café Bauer in Leipzig

Das Café Bauer in Leipzig Das Café Bauer war ein von 1890 bis 1922 betriebenes Kaffeehaus in Leipzig und eines der vornehmsten dieser Zeit. Lage Das Café Bauer befand sich südöstlich der Leipziger Innenstadt am Roßplatz Nr. 6 westlich der Einmündung der Kurprinzstraße (heute Grünewaldstraße) in den Roßplatz. Es war flankiert links vom Hotel de Prusse und rechts vom Gesellschaftshaus der Gesellschaft Harmonie. Seit der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ist das Gelände unbebaut. Geschichte Das Gebäude des Café Bauer, ein viergeschossiger Wohn- und Geschäftshauskomplex, wurde 1889/90 nach Plänen des Berliner […]

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Naschmarkt, Burgkeller

Burgkeller Leipzig

Burgkeller Der Burgkeller ist das älteste nachweisbare städtische Wirtshaus in Leipzig und hatte über mehrere Jahrhunderte hinweg das alleinige Privileg, in der Stadt auswärtige Biere auszuschenken und zu verkaufen. Geschichte Die erste urkundliche Erwähnung eines Burgkellers – für Bürgerkeller stehend – in Leipzig stammt aus dem Jahr 1419. Über den genauen Standort wird hier keine Auskunft gegeben, nur der Hinweis, dass sich die Keller des Schankhauses am Markt zu finden waren. 1459 wurde durch ein Privileg von Kurfürst Friedrich II. dem Burgkeller der Stadt die alleinige Erlaubnis erteilt, auswärtige Biere […]

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Blaue Mütze in Leipzig 1805

Gaststätte Blaue Mütze in Leipzig

Gaststätte Blaue Mütze in Leipzig Die Blaue Mütze war für etwa 150 Jahre eine Gaststätte in der nordwestlichen Vorstadt von Leipzig. Ihr Hauszeichen ziert jetzt den Eingang eines Wohnhauses. Lage Die Blaue Mütze stand nordwestlich des Ranstädter Tores. Eine Sackgasse östlich des Pleißemühlgrabens endete an dem Haus. Heute entspricht die Lage dem Grundstück Lortzingstraße 6. Geschichte Auf Betreiben von Hieronymus Lotter schuf der Leipziger Rat 1557 aus drei auf Gartengrundstücken befindlichen Häusern an oben beschriebener Stelle ein Vorwerk, wobei der Name Alte Burg auftaucht. Mit diesem Namen wird 1784 die […]

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