Königin-Carola-Gymnasium in Leipzig, Elisenstraße 62, im Hintergrund das Amtsgericht

Das ehemalige Königin-Carola-Gymnasium

Das ehemalige Königin-Carola-Gymnasium in Leipzig Das Königin-Carola-Gymnasium war ein staatliches humanistisches Gymnasium für Jungen in der Südvorstadt von Leipzig. Das Königin-Carola-Gymnasium wurde nach Plänen von Stadtbaurat Otto Wilhelm Scharenberg in der Elisenstraße 62 (heute Bernhard-Göring-Straße) errichtet und am 16. Oktober 1902 eingeweiht. Mit der Namensgebung wurde die sächsische Königin geehrt, die ihr Amt durch den Tod ihres Gatten im gleichen Jahr verloren hatte. Das Gebäude befand sich zwischen Arndt- und Schenkendorfstraße gegenüber dem Albrecht-Dürer-Platz. Es […]

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Das König-Albert-Gymnasium in der Parthenstraße in Leipzig im Jahr 1912

Das ehemalige König-Albert-Gymnasium

Das ehemalige König-Albert-Gymnasium Das König-Albert-Gymnasium war ein staatliches humanistisches Gymnasium für Jungen nördlich der Leipziger Innenstadt. Geschichte Auf eine bis 1872 zurückgehende Initiative des Rates der Stadt errichtete das Königreich Sachsen ein Gymnasium, das das dritte in der Stadt war. Die Eröffnung fand 1880 statt. Die Einrichtung trug zunächst den Namen Königliches Gymnasium. Das Gebäude befand sich in der Parthenstraße […]

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Kochs Hof in Leipzig (Marktseite) auf einer kolorierten Ansichtskarte

Kochs Hof in Leipzig

Kochs Hof in Leipzig Lage und Baubeschreibung Kochs Hof erstreckte sich von der nordöstlichen Seite des Marktes (später Markt 3) über zwei Innenhöfe bis zur Reichsstraße (später Reichsstraße 15). Die Bauten zum Markt und zur Reichsstraße waren jeweils vierstöckig mit einem flachen Mittelrisalit und zwei beziehungsweise drei Etagen Dachgauben. Das Gebäude zum Markt wies sieben Fensterachsen auf, das zur Reichsstraße […]

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Der Kleinbosische Garten in Leipzig auf einem kolorierten Kupferstich von 1705

Kleinbosischer Garten

Kleinbosischer Garten Der Kleinbosische Garten (später Lehmanns Garten) war einer der berühmten Barockgärten im historischen Leipzig. Lage und Gestalt Der Kleinbosische Garten (auch: Kleinbosescher Garten) befand sich westlich der befestigten Stadt im Auegebiet von Pleiße und Weißer Elster, das durch Gräben entwässert wurde. Er begann am Westufer des Pleißemühlgrabens und erstreckte sich nach Westen. Ebenfalls auf dem Westufer des Mühlgrabens […]

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Altes Johannishospital, historische Postkarte

Johannishospital Leipzig

Johannishospital Leipzig Das Johannishospital war eine vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert bestehende soziale Einrichtung in der südöstlichen Vorstadt von Leipzig. Sie war nacheinander in zwei Gebäudekomplexen beheimatet, dem Alten und dem Neuen Johannishospital, die beide an der Hospitalstraße lagen, wie der Teil der heutigen Prager Straße zwischen Johannis- und Ostplatz bis 1950 hieß. Altes Johannishospital Lage Das Alte Johannishospital […]

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Ein Teil der Südfront des Johanneums um 1900

Das ehemalige Johanneum in Leipzig

Das ehemalige Johanneum in Leipzig Das Johanneum der Universität Leipzig war einer der vier großen Gebäudeteile, die bei der Umgestaltung des Paulinerareals durch Arwed Roßbach zum Ende des 19. Jahrhunderts entstanden. Der Name bezog sich auf König Johann von Sachsen. Das von 1892 bis 1895 im Stil der Neorenaissance errichtete dreistöckige Gebäude verband in Ost-West-Richtung jeweils an ihren südlichen Enden […]

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Das Hauptgebäude des Städtischen Krankenhauses St. Jakob in Leipzig

Jacobshospital

Jacobshospital Das Jacobshospital war ein Krankenhaus in Leipzig, aus dem über das Krankenhaus St. Jakob das Universitätsklinikum Leipzig hervorging. Das Jacobshospital Bereits im 14. Jahrhundert bestand in der Nähe des Peterstors ein Pestilenzhaus (Lazarett) zur Isolation der von der Seuche Betroffenen. Zu Beginn der 1550er Jahre errichtete man zu diesem Zweck einen Neubau vor dem Grimmaischen Tore, also außerhalb der […]

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Das von Carl Heine 1846-1848 errichtete Wohnhaus - genannt Das Hufeisen - auf dem Gelände des ehemaligen Rudolphschen Gartens an der Promenade An der Pleiße in Leipzig um 1890 (ab 1898 Rathausring, seit 1933 Martin-Luther-Ring. Links Teil der alten katholischen Trinitatiskirche.

Das Hufeisen in Leipzig

Das Hufeisen in Leipzig Das Hufeisen war ein wegen seiner Form allgemein so genanntes Wohngebäude in Leipzig, das Mitte des 19. Jahrhunderts vom Gutsherrn und Industriepionier Carl Heine in Auftrag gegeben wurde und nahezu einhundert Jahre in der Westvorstadt bestand. Carl Heine hatte 1844 im Zuge seiner Pläne zur Gestaltung der Leipziger Westvorstadt Rudolphs Garten erworben. 1846 begann er hier […]

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Das Hotel Hauffe in Leipzig vom Promenadenring gesehen

Das ehemalige Hotel Hauffe in Leipzig

Das ehemalige Hotel Hauffe in Leipzig Das Hotel Hauffe war im 19./20. Jahrhundert über 70 Jahre eines der führenden Hotels in Leipzig. Beim Bombenangriff auf Leipzig am 4. Dezember 1943 wurde das Gebäude zerstört. Das Hotel war das Eckhaus der Roßstraße zum Roßplatz, seine Adresse lautete Roßstraße 15. Heute entspricht die Stelle etwa dem Durchgang durch die Ringbebauung zur Auguste-Schmidt-Straße, […]

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Ansichtskarte vom ehemaligen Hotel de Saxe in Leipzig

Hôtel de Saxe

Das Hôtel de Saxe in Leipzig Das Hôtel de Saxe war vom 18. bis ins 20. Jahrhundert ein Hotel in der Leipziger Innenstadt. Im Jahre 1711 (oder 1717) wurde auf dem jetzigen Grundstück Klostergasse 9 für die Leipziger Handelsfamilie Schellhafer für den Handelsherrn Nicolaus Zehe) ein barockes Stadthaus errichtet. Das ehemals dem Augustiner-Chorherrenstift gehörende Grundstück war schon vor dessen Säkularisation […]

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Breunigkes Hof in Leipzig (Vorgängerbau von Hohmanns Hof)

Hohmanns Hof

Hohmanns Hof in Leipzig Hohmanns Hof war ein Durchgangshof in Leipzig zwischen der Petersstraße und dem Neumarkt. An den Straßenseiten wies er repräsentative Barockbauten auf. Er wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Das Grundstück von Hohmanns Hof erstreckte sich als etwa 100 Meter langer und etwa 40 bis 50 Meter breiter Streifen zwischen den zugehörigen Straßenfronthäusern Petersstraße 15 und Neumarkt 16. […]

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Das Haus Hohe Lilie in Leipzig, Neumarkt Ecke Preußergäßchen. Geburtshaus von Clara Schumann

Wohn- und Geschäftshaus Hohe Lilie

Wohn- und Geschäftshaus Hohe Lilie Hohe Lilie war der Name eines bis 1943 bestehenden Wohn- und Geschäftshauses in der Leipziger Innenstadt. Es war das Geburtshaus der Pianistin und Komponistin Clara Schumann. Die Hohe Lilie war das Eckhaus vom Neumarkt (bis 1839 Neuer Neumarkt) zum Preußergäßchen und hatte die Hausnummer Neumarkt 28. Es war ein verhältnismäßig schmuckloses fünfgeschossiges Gebäude. Zum Neumarkt […]

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Der Gasthof Zum Sächsischen Haus in Connewitz vor dem Umbau 1868

Leipzig – Haus Connewitz

Das Haus Connewitz, früher Zum Sächsischen Haus, war eine über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Gaststätte in Leipzig-Connewitz. Die Geschichte des Hauses ist länger als die der Gaststätte. 1543 wurde das erste Haus auf dem Gelände am nordwestlichen Ende der Connewitzer Dorfstraße (heute Prinz-Eugen-Straße) als Drescherhaus, also als Wohnung für landwirtschaftliche Hilfsarbeiter, erbaut. 1555 wurde dem Besitzer vom Rat […]

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Die Grüne Schenke in Leipzig vor ihrem Abriss 1891

Die Grüne Schänke in Leipzig

Die Grüne Schänke in Leipzig Die Grüne Schänke befand sich an der Nordseite der Breiten Straße zwischen den Abzweigungen der Wurzner Straße und der Bernhardstraße. Damit gehörte sie zum Bereich des ehemaligen Dorfes Anger. Bereits für das Jahr 1699 wird erwähnt, dass Leipziger Bürger in der Grünen Schenke (hier noch mit „e“) Hochzeit feiern. Anlässlich eines Verkaufs der Grünen Schenke […]

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Alte Synagoge in Leipzig, Gottschedstraße 3, erbaut 1854/55 von Otto Simonson, von den Nationalsozialisten zerstört im Jahre 1938, Bild aus dem Jahr 1850

Große Gemeindesynagoge in Leipzig

Große Gemeindesynagoge in Leipzig Die Große Gemeindesynagoge (auch „der Tempel“ oder später Alte Synagoge genannt) in Leipzig war die älteste und bedeutendste Synagoge der Stadt. Sie wurde 1854–1855 nach Plänen des Semper-Schülers Otto Simonson erbaut. Die Grundsteinlegung erfolgte am 9. September 1854. Am 10. September 1855 wurde die neue Synagoge durch den Rabbiner Adolf Jellinek ihrer Bestimmung übergeben. Während der […]

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