Blick vom Blauen Wunder am späten Abend auf das Blaue Wunder in Richtung Goerdelerring in Leipzig im August 2003

Fußgängerbrücke Blaues Wunder

Fußgängerbrücke Blaues Wunder Das Blaue Wunder in Leipzig war eine Fußgängerbrücke über den Innenstadtring. Die Stahlkonstruktion führte von 1973 bis 2004 über den damaligen Friedrich-Engels-Platz, die heutige Straßenkreuzung Goerdelerring/Tröndlinring. Der Teil über den Tröndlinring wurde im Juni bis August 1973 vom DR Stahlbau Dessau erbaut. Der Teil über den heutigen Goerdelerring wurde Ende 1977 hinzugefügt. Die Brücke war zunächst hellblau angestrichen – ähnlich der gleichnamigen Elbbrücke in Dresden – und erhielt daher im Volksmund ihren Namen. Ab 1991 hatte sie einen grauen Anstrich, der eingebürgerte Beiname wurde jedoch beibehalten. Am […]

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Blaue Mütze in Leipzig 1805

Gaststätte Blaue Mütze in Leipzig

Gaststätte Blaue Mütze in Leipzig Die Blaue Mütze war für etwa 150 Jahre eine Gaststätte in der nordwestlichen Vorstadt von Leipzig. Ihr Hauszeichen ziert jetzt den Eingang eines Wohnhauses. Lage Die Blaue Mütze stand nordwestlich des Ranstädter Tores. Eine Sackgasse östlich des Pleißemühlgrabens endete an dem Haus. Heute entspricht die Lage dem Grundstück Lortzingstraße 6. Geschichte Auf Betreiben von Hieronymus Lotter schuf der Leipziger Rat 1557 aus drei auf Gartengrundstücken befindlichen Häusern an oben beschriebener Stelle ein Vorwerk, wobei der Name Alte Burg auftaucht. Mit diesem Namen wird 1784 die […]

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Das Bismarckhaus in Leipzig um 1920

Das Bismarckhaus in Leipzig

Das Bismarckhaus in Leipzig Das Bismarckhaus war ein Geschäftshaus, das von 1895 bis 1943 am Markt in Leipzig stand. Lage und Gestalt Das Bismarckhaus befand sich an der südwestlichen Ecke des Marktplatzes an der Abzweigung der Thomasgasse und erstreckte sich entlang dieser. Es hatte die Adressen Markt 14/15 und Thomasgasse 2. Das Haus war ein fünfstöckiger Bau im Stil des Historismus. Das Dach wies zum Markt drei und zur Thomasgasse sieben verzierte Giebelgauben auf. Die Besonderheit des Hauses war, dass es in Europa das erste Privathaus war, dessen tragende Elemente […]

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Bismarckdenkmal (1905)

Bismarck-Denkmal (Leipzig)

Bismarck-Denkmal (Leipzig) Das Leipziger Bismarck-Denkmal war ein Monument zu Ehren des Reichskanzlers Otto von Bismarck (1815–1898), welches von 1895 bis 1946 in diversen Ausführungen und an verschiedenen Orten in Leipzig aufgestellt war. Die meiste Zeit war das Denkmal, welches durch die Bildhauer Adolf Lehnert (1862–1948) und Josef Mágr (1861–1924) entworfen und gestaltet wurde, im Johannapark zu besichtigen. Gestaltung Der etwa 6 Meter hohe Sockel aus Beton wurde ab einer Höhe von ungefähr einem Meter in Form einer steil aufragenden Felsklippe gestaltet, an der sich auf der linken Seite Eichengeäst emporrankte. […]

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Das alte Begiunenhaus (Mitte) in der Universitätsstraße Leipzig vor seinem Abriss 1855

Beguinenhaus in Leipzig

Beguinenhaus (Leipzig) Das Beguinenhaus war ein mehrfach erweitertes historisches Gebäude der Universität Leipzig an der Universitätsstraße 7–9. Es wurde 1943 durch Bomben zerstört. Nach Auflösung des Beguinenkonvents im Jahre 1540 infolge der Reformation fiel dessen zum Besitz des Dominikanerklosters St. Pauli zählendes Haus am Alten Neumarkt (heute Universitätsstraße) zunächst an den Rat der Stadt, der es 1545 der Universität übereignete. Das Fachwerkhaus aus dem 15. Jahrhundert mit seinen vorkragenden Stockwerken wurde als Wohnhaus für Professoren genutzt. 1834 zogen die Medizinische und Chirurgische Poliklinik in das Beguinenhaus. Es hatte mit Umbauten […]

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Augusteum und Paulinerkirche um 1890

Augusteum (Universität Leipzig)

Augusteum (Universität Leipzig) Das Augusteum im 19. Jahrhundert Das Gebäude auf der Westseite des Leipziger Augustusplatzes schloss sich linksseitig an die Paulinerkirche an. Der Bau wurde in den Jahren 1831 bis 1836 nach Plänen von Albert Geutebrück errichtet. Die Fassade ging auf einen klassizistischen Entwurf Karl Friedrich Schinkels zurück. Bereits in den 1870er Jahren stieß das Gebäude an seine Kapazitätsgrenzen, da die Universität durch die rasante Stadtentwicklung in dieser Zeit stark gewachsen war. Von 1892 bis 1897 wurde das Gebäude von Arwed Rossbach umgebaut und großzügig erweitert. Das Augusteum, das […]

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Neues Logenhaus zu Leipzig (Freimaurerlogen Apollo und Balduin zur Linde, Elsterstraße 2)

Apollo (Freimaurerloge)

Apollo (Freimaurerloge) Apollo ist eine Freimaurerloge in Leipzig. Geschichte Am 6. August 1799 gründete Christian Gottfried Kretschmann (* 1744) zusammen mit sieben weiteren Freimaurer-Brüdern in seiner Wohnung eine Freimaurerloge unter dem Namen Zur grünenden Eiche. Diese Loge wurde von den Leipziger Logen Minerva zu den drei Palmen und Balduin zur Linde jedoch nicht anerkannt. Im Juni 1801 warf man Kretschmann „in Geldsachen bedenkliches Gebaren“ vor, und die Loge wurde geschlossen. Unter dem Namen Apollo zu den drei Akazien wurde sie sogleich wiedereröffnet. Am 5. Mai 1805 wurde die Loge mit […]

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Eingang zu Apels Garten mit den Permoserfiguren

Apels Garten

Apels Garten Apels Garten war einer der berühmten Barockgärten der Stadt Leipzig, der sich westlich der ummauerten Innenstadt erstreckte. Geschichte Im 17. und 18. Jahrhundert ließen erfolgreiche Leipziger Handelsherren auf dem Gelände vor der Stadtmauer nach dem Vorbild französischer Könige zahlreiche Gärten anlegen, die vor allem ihren Repräsentationsbedürfnissen dienten. Neben dem Großbosischen Garten, dem Kleinbosischen und Richters Garten war Apels Garten einer der weit über die Grenzen der Stadt bekannten und bewunderten Leipziger Barockgärten. Der aus Quedlinburg stammende und in Leipzig zum Großkaufmann aufgestiegene Andreas Dietrich Apel (1662–1718) erbte um […]

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Ehemalige Anglo-amerikanische Kirche in Leipzig, Sebastian-Bach-Straße 1 Ecke Schreberstraße

Anglo-amerikanische Kirche

Anglo-amerikanische Kirche Die Anglo-amerikanische Kirche (auch Anglikanische Kirche, All Saints Church, Church of Ascension, All Saints’ English, American Episcopal Church) war ein anglikanisches Gotteshaus im Leipziger Bachviertel. Geschichte der Kirche Anglo-amerikanische Gemeinde Im 19. Jahrhundert lebten in der Kultur- und Messestadt Leipzig eine große Anzahl englischer und US-amerikanischer Künstler, Studenten und Geschäftsleute. Daher gab es bereits ab 1862/64 für die anglo-amerikanische Community erste bzw. regelmäßige anglikanische Gottesdienste. Anfangs wurden dafür noch die evangelisch-lutherische Thomaskirche am Thomaskirchhof und das Conservatorium der Musik im Musikviertel in Anspruch genommen. Um dem Abhilfe zu […]

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Die Andreaskirche in der Südvorstadt Leipzig

Andreaskirche (Leipzig)

Andreaskirche (Leipzig) Die Andreaskirche war ein im Zweiten Weltkrieg beschädigter und 1958 gesprengter Kirchenbau für die evangelisch-lutherische Andreas-Kirchgemeinde in der Südvorstadt Leipzig. Lage Bei der Parzellierung der heutigen Südvorstadt gemäß dem Allgemeinen Bebauungsplan für die Südseite der Stadt von 1864 sah man in Höhe des ehemaligen Turnfestgeländes von 1863 einen so genannten Schmuckplatz beiderseits der Südstraße (heute Karl-Liebknecht-Straße) vor. Auf dem östlichen Teil dieses Platzes wurde dann die Kirche gebaut. Der Platzteil erhielt 1931 den Namen Alexis-Schumann-Platz nach dem ersten Pfarrer der Andreasgemeinde. Neben der Südstraße wurde der Platz begrenzt […]

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Das Amtshaus in Leipzig und die Thomaskirche 1749

Amtshaus (Leipzig)

Amtshaus (Leipzig) Das Amtshaus (auch Altes Amtshaus) in Leipzig war ein Gebäude für den Sitz des Amtes Leipzig, der Verwaltungsbehörde des kurfürstlich-sächsischen Staates für den Leipziger Kreis, nachdem sich bereits im 14. Jahrhundert das territorial umfangreiche Amt Leipzig als beständige lokale Verwaltungsbehörde etabliert hatte. Geschichte Durch die Säkularisation des Chorherrenstifts St. Thomas im Zuge der Reformation fiel das Gelände um die Thomaskirche an den sächsischen Hof, von dem es die Stadt Leipzig erwarb und die Klostergebäude 1543 niederreißen ließ. Von dem entstehenden Baugelände erwarb der Leipziger Kaufmann Heinrich Scherl (1475–1548) […]

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Das Alte Theater am Theaterplatz Nr. 2, nach 1899

Altes Theater (Leipzig)

Altes Theater (Leipzig) Das Alte Theater (früher auch Neues Theater, Comödienhaus, Theater der Stadt Leipzig) war der erste steinerne Theaterneubau in Leipzig. Es stand am heutigen Richard-Wagner-Platz, der zuvor Fleischerplatz/Theaterplatz und davor Rannische Bastei hieß. An seiner Stelle befindet sich heute die viergleisige Straßenbahnhaltestelle Goerdelerring. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts war der Theaterbetrieb in Leipzig, abgesehen von einem Privileg der Neuberin (1697–1760) von 1727 bis 1733 für ein stationäres Theater, von reisenden Schauspielertruppen an verschiedenen Orten der Stadt wahrgenommen worden. 1749 erhielt der Theaterprinzipal Heinrich Gottfried Koch (1703–1775) das […]

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Thomasschule in Leipzig

Alte Thomasschule

Alte Thomasschule Unter der Alten Thomasschule versteht man das zweite Schulgebäude samt Alumnat der Thomasschule zu Leipzig am westlichen Thomaskirchhof aus dem 16. Jahrhundert. In der Schule befanden sich auch die Rektoren- und Kantorenwohnungen, u. a. wohnte Thomaskantor Johann Sebastian Bach hier. In den Leipziger Promenaden waren das Hiller-Denkmal und das alte Bachdenkmal gelegen, die zum Teil auf Ansichten der Schule abgebildet sind. Das Gebäude wurde 1902 abgerissen und durch das Thomashaus (Superintendentur) ersetzt. Die Thomasschule und das -alumnat zogen im ausgehenden 19. Jahrhundert in das Bachviertel. Renaissance-Bau Der Renaissance-Neubau […]

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Peterstor und Alte Peterskirche Leipzig, Ansicht von Süden.

Alte Peterskirche (Leipzig)

Alte Peterskirche (Leipzig) Die Alte Peterskirche war zunächst ein katholischer, später evangelisch-lutherischer Sakralbau in der Innenstadt von Leipzig. Sie wurde 1507 anstelle eines aus dem 10. Jahrhundert stammenden Vorgängerbaus geweiht und mit einer Unterbrechung zwischen 1539 und 1712 bis 1885 als Gotteshaus benutzt. Nach der Fertigstellung der (Neuen) Peterskirche in der Leipziger Südvorstadt wurde das Gebäude im Jahr 1886 abgerissen und das Grundstück mit einem Profanbau bebaut. Lage Die Alte Peterskirche befand sich auf dem Grundstück Petersstraße 43, das im Süden an die frühere Stadtmauer grenzte. Das Kirchenschiff erstreckte sich […]

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Das Albertinum der Universität Leipzig um 1905

Albertinum (Leipzig)

Albertinum (Leipzig) Das Albertinum der Universität Leipzig (nicht zu verwechseln mit der Universitätsbibliothek Albertina) war einer der vier großen Gebäudeteile, die bei der Umgestaltung des Paulinerareals nach den Plänen von Arwed Roßbach zum Ende des 19. Jahrhunderts entstanden. Der Name bezog sich auf König Albert von Sachsen. Geschichte und Baubeschreibung Das dreistöckige Gebäude wurde von 1894 bis 1896 im Stil der Neorenaissance erbaut. Baufreiheit wurde durch den Abriss des Mittelpaulinums und der es umgebenden Bauten geschaffen. Die Schauseite des Albertinums zeigte nach Westen zum Paulinerhof und wurde durch einen stark […]

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