Sächsische Quarkkeulchen – Ein Rezept aus der »Rennbahn-Gaststätte« Leipzig

»Rennbahn- Gaststätte«

Im Süden der Stadt liegt am Scheibenholz die 1867 eröffnete Galopprennbahn, die nicht nur Freunden des Pferdesports, sondern auch allen Erholungsuchenden eine grüne Oase bietet.

In der Nähe der Galopprennbahn Leipzig empfängt die repräsentative »Rennbahn-Gaststätte« mit dem Restaurant »Alt-Leipzig«, dem Cafe, dem Jagdzimmer und der Tanzbar »Reiterklause« Gäste. Man wird hier nicht
nur bewirtet, wenn in der Nachbarschaft spannende Pferderennen stattfinden.
Wie es die Namen der einzelnen gastronomischen Bereiche schon ausdrücken, ist das Sortiment auf unterschiedliche Angebote spezialisiert.

Im Jagdzimmer sind das zum Beispiel viele Wildgerichte. Die geschmackvolle Innenausstattung aller Räume
schufen Architekten und Baufachleute aus der Volksrepublik Polen.

Sächsische Quarkkeulchen

1 kg Pellkartoffeln
500 g Quark
150 g Mehl
100 g Zucker
3 Eigelb
abgeriebene Zitronenschale
50 g Rosinen
1 Prise Salz
2 Päckchen Vanillezucker
80 g Margarine

Kalte abgepellte Kartoffeln in eine Schüssel reiben, alle anderen Zutaten (außer Fett) hineingeben und mit dem
Rührgerät zu einer glatten Masse verarbeiten.
Aus diesem Teig kleine Keulchen formen, in Mehl wälzen und in heißem Fett von beiden Seiten goldgelb braten.
Mit Zucker und Zimt bestreuen, zusammen mit einem Kompott warm servieren.

Aus Gastronomische Entdeckungen in der DDR – Verlag Die Wirtschaft Berlin, 1984

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