Ein Teil der Südfront des Johanneums um 1900

Das ehemalige Johanneum in Leipzig

Das ehemalige Johanneum in Leipzig Das Johanneum der Universität Leipzig war einer der vier großen Gebäudeteile, die bei der Umgestaltung des Paulinerareals durch Arwed Roßbach zum Ende des 19. Jahrhunderts entstanden. Der Name bezog sich auf König Johann von Sachsen. Das von 1892 bis 1895 im Stil der Neorenaissance errichtete dreistöckige Gebäude verband in Ost-West-Richtung jeweils an ihren südlichen Enden das Augusteum am Augustusplatz mit dem zentral gelegenen Albertinum und reichte bis zum Beguinenhaus an der Universitätsstraße. Es wurde auf Teilen der Areale des alten Senatsgebäudes und des Konvikts erbaut, […]

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Das Hauptgebäude des Städtischen Krankenhauses St. Jakob in Leipzig

Jacobshospital

Jacobshospital Das Jacobshospital war ein Krankenhaus in Leipzig, aus dem über das Krankenhaus St. Jakob das Universitätsklinikum Leipzig hervorging. Das Jacobshospital Bereits im 14. Jahrhundert bestand in der Nähe des Peterstors ein Pestilenzhaus (Lazarett) zur Isolation der von der Seuche Betroffenen. Zu Beginn der 1550er Jahre errichtete man zu diesem Zweck einen Neubau vor dem Grimmaischen Tore, also außerhalb der Stadtmauern. Doch schon etwa zehn Jahre später, 1566, erfolgte ein weiterer Neubau unter der Leitung von Paul Widemann, diesmal nordwestlich der Stadt zwischen dem Elstermühlgraben und dem Rosental (siehe Plan). […]

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Das von Carl Heine 1846-1848 errichtete Wohnhaus - genannt Das Hufeisen - auf dem Gelände des ehemaligen Rudolphschen Gartens an der Promenade An der Pleiße in Leipzig um 1890 (ab 1898 Rathausring, seit 1933 Martin-Luther-Ring. Links Teil der alten katholischen Trinitatiskirche.

Das Hufeisen in Leipzig

Das Hufeisen in Leipzig Das Hufeisen war ein wegen seiner Form allgemein so genanntes Wohngebäude in Leipzig, das Mitte des 19. Jahrhunderts vom Gutsherrn und Industriepionier Carl Heine in Auftrag gegeben wurde und nahezu einhundert Jahre in der Westvorstadt bestand. Carl Heine hatte 1844 im Zuge seiner Pläne zur Gestaltung der Leipziger Westvorstadt Rudolphs Garten erworben. 1846 begann er hier mit der Errichtung einer großzügigen Wohnanlage, die 1848 vollendet wurde. Es war ein vierstöckiger Bau mit zwei leicht abgeknickten Schenkeln, die an einen um einen Stock höheren Zentralbau anschlossen. So […]

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Das Hotel Hauffe in Leipzig vom Promenadenring gesehen

Das ehemalige Hotel Hauffe in Leipzig

Das ehemalige Hotel Hauffe in Leipzig Das Hotel Hauffe war im 19./20. Jahrhundert über 70 Jahre eines der führenden Hotels in Leipzig. Beim Bombenangriff auf Leipzig am 4. Dezember 1943 wurde das Gebäude zerstört. Das Hotel war das Eckhaus der Roßstraße zum Roßplatz, seine Adresse lautete Roßstraße 15. Heute entspricht die Stelle etwa dem Durchgang durch die Ringbebauung zur Auguste-Schmidt-Straße, der ehemaligen Roßstraße. Es lag damit günstig zur Innenstadt, aber auch zu den Parkanlagen des Promenadenrings. Das Haus hatte vier Stockwerke mit 19 Fensterachsen zur Roßstraße und mit fünf zum […]

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Ansichtskarte vom ehemaligen Hotel de Saxe in Leipzig

Hôtel de Saxe

Das Hôtel de Saxe in Leipzig Das Hôtel de Saxe war vom 18. bis ins 20. Jahrhundert ein Hotel in der Leipziger Innenstadt. Im Jahre 1711 (oder 1717) wurde auf dem jetzigen Grundstück Klostergasse 9 für die Leipziger Handelsfamilie Schellhafer für den Handelsherrn Nicolaus Zehe) ein barockes Stadthaus errichtet. Das ehemals dem Augustiner-Chorherrenstift gehörende Grundstück war schon vor dessen Säkularisation in Privatbesitz, gehörte z. B. 1529 dem Bürgermeister Wolf Wiedemann und war schon bebaut. Das Barockhaus wird sowohl bei David Schatz als auch bei Christian Döring als dessen Werk angegeben. […]

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Breunigkes Hof in Leipzig (Vorgängerbau von Hohmanns Hof)

Hohmanns Hof

Hohmanns Hof in Leipzig Hohmanns Hof war ein Durchgangshof in Leipzig zwischen der Petersstraße und dem Neumarkt. An den Straßenseiten wies er repräsentative Barockbauten auf. Er wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Das Grundstück von Hohmanns Hof erstreckte sich als etwa 100 Meter langer und etwa 40 bis 50 Meter breiter Streifen zwischen den zugehörigen Straßenfronthäusern Petersstraße 15 und Neumarkt 16. Das repräsentativste Gebäude war jenes an der Petersstraße. Das vierstöckige Haus hatte über seinem Portal einen Erker über drei Etagen, zu dessen Seiten sich je fünf Fensterachsen befanden. Im Mansarddach […]

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Das Haus Hohe Lilie in Leipzig, Neumarkt Ecke Preußergäßchen. Geburtshaus von Clara Schumann

Wohn- und Geschäftshaus Hohe Lilie

Wohn- und Geschäftshaus Hohe Lilie Hohe Lilie war der Name eines bis 1943 bestehenden Wohn- und Geschäftshauses in der Leipziger Innenstadt. Es war das Geburtshaus der Pianistin und Komponistin Clara Schumann. Die Hohe Lilie war das Eckhaus vom Neumarkt (bis 1839 Neuer Neumarkt) zum Preußergäßchen und hatte die Hausnummer Neumarkt 28. Es war ein verhältnismäßig schmuckloses fünfgeschossiges Gebäude. Zum Neumarkt besaß es neun Fensterachsen, zum Preußergäßchen sechs. Im Erdgeschoss waren Ladengeschäfte untergebracht, in den Obergeschossen befanden sich Wohnungen. Ein Torbogendurchgang führte zum Hof, in dem sich am Flügel zum Preußergäßchen […]

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